2013

Kunst und Politik im Atelier: Flonheimer Ateliergespräche | 24.05.2013 17:00h

Neue Flonheimer Ateliergespräche der LMK, LPB und Atelier Linke beginnen am 24. Mai 2013 um 17 h / Die ersten Gäste sind Alexander Kluge und Markus Beckedahl


Am Freitag, dem 24 Mai 2013 um 17.00 h, beginnt die neue Reihe „Flonheimer Ateliergespräche“, die Prof. Eberhard Linke zusammen mit der Landeszentrale für politische Bildung (LPB) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz durchführt.

In der ersten Runde zum Thema „Mediengenerationen im Dialog – Von der Filmproduktion zur Produser-Kultur“ sind Alexander Kluge (Filmemacher und Autor) und Markus Beckedahl (Blogger, netzpolitik.org) zu Gast. Im Atelier Linke (Flonheim, Erbes-Büdesheimer Str.7) geht es um die weitgehende Aufhebung der traditionellen Trennung zwischen Produzenten (producer) und Nutzer (user) in den neuen Medien. Es moderiert Cathérine Kipp, ZDF.

 

Alexander Kluge,

geboren 1932 in Halberstadt, promovierte 1956 über die "Universitäts-Selbstverwaltung" zum Dr. jur. Er war juristischer Berater des Frankfurter Instituts für Sozialforschung und Vertrauter von Theodor W. Adorno. Kluge, Schriftsteller und Filmemacher, erhielt 1966 als erster Deutscher nach dem Krieg den Silbernen Löwen bei den Filmfestspielen in Venedig.

In sog. Kulturfenstern im Privatfernsehen (RTL, SAT 1, VOX sowie dem Schweizer Fernsehen) entstanden ca. 1500 Stunden Sendezeit prall gefüllt mit kulturellen und politischen Gesprächen und neuen TV-Formaten, die Kluges Firma dctp verantwortet.

 

Markus Beckedahl,

geboren 1976, betreibt seit 2002 das Blog „netzpolitik.org“ mit dem Themenschwerpunkt „Politik in der digitalen Gesellschaft“. Der Blog, mehrfach ausgezeichnet, zählt zu den reichweitenstärksten im deutschsprachigen Raum. Seit 2007 ist seine Firma Mitveranstalter der re:publica-Konferenzen. Er ist Sachverständiger in der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zu „Internet und digitale Gesellschaft“.

 

Eberhard Linke,

ist figürlicher Bildhauer, der durch die Schule von Otto Baum in Stuttgart und Jürgen Weber in Braunschweig gegangen ist, 1974 erhielt er seine Professur an der Fachhochschule Rheinland-Pfalz in Mainz. Er vermag es, existenzielle Situationen zu einem bildhauerischen Werk werden zu lassen. Mit aller Konsequenz verfolgt Eberhard Linke seinen figuralen Stil. Er arbeitet vehement realistisch.