2015 Von: Thomas Combrink

Unterschiedliche Methoden, ähnliche Haltungen

Über Rainer Werner Fassbinder und Alexander Kluge


Dass Fassbinder das „Herz“ des Neuen Deutschen Films war und Alexander Kluge sein „Kopf“, ist eine Vorstellung, die Wolfram Schütte in seinem Nachruf auf Rainer Werner Fassbinder in der „Frankfurter Rundschau“ formulierte.1 Tatsächlich finden sich keine zwei Filmemacher in Deutschland, deren Arbeiten derart komplementär wären. Das hängt mit dem Prinzip des Zusammenhangs, der Methode der Montage zusammen. Während Fassbinder sich an für die Zuschauer nachvollziehbaren Handlungssträngen orientiert, die fortlaufenden Ereignisse sich also meist direkt aufeinander beziehen, setzt Kluge stärker auf Lücken, montiert disparate Szenen, vertraut darauf, dass der Rezipient die Teile selbständig aufeinander bezieht. Der Film realisiert sich im Kopf des Zuschauers – vielleicht könnte man Schüttes Formulierung auch in dieser Richtung verstehen. Fassbinder übersetzt Wirklichkeit in ein von Schauspielern gestaltetes Geschehen; das hat mit seiner Herkunft vom Theater zu tun. Für Alexander Kluge ist die Verwendung von Rohstoffen, also dokumentarischen Materialien, von größerem Interesse. Er geht nicht davon aus, dass Realität inszeniert werden muss. Die Erzählungen sind bereits in den wirklichen Verhältnissen enthalten, der Filmemacher sammelt sie auf, bringt sie in einen Zusammenhang, der neue Erkenntnisse über die Welt ermöglicht, in der wir leben. In einem Interview sagt Rainer Werner Fassbinder, dass es ihm vor allem um ein deutsches Kino gehe, er also Themen seiner Herkunft in Filmen behandeln wolle.2 Im Zentrum steht das Begründen einer deutschen Tradition (obwohl Fassbinder zum Beispiel auch von Douglas Sirk inspiriert ist) und nicht die Idee, die ausländischen Kinostrukturen in Deutschland zu etablieren. Bei Kluge findet sich eine ähnliche Vorstellung. Die Form seiner Filme (das Prinzip der Montage) ist zwar beeinflusst von den Arbeiten der französischen Autorenfilmer, also der nouvelle vague, die Inhalte hingegen sind deutsch. Einer seiner bekanntesten Filme aus dem Jahre 1979 heißt „Die Patriotin“.
Peter Berling sagte im Gespräch, dass Fassbinder ihm fehle, weil es damals die Möglichkeit der spontanen Umsetzung von Ideen gab. Konnte man also Fassbinder für ein Projekt begeistern, wurde es umgehend in Angriff genommen. Auf ähnliche Weise agiert auch Alexander Kluge, der seine Vorstellungen zügig realisieren möchte. Im Gegensatz zu Edgar Reitz, der für die Planung und Durchführung seiner „Heimat“-Tetralogie Jahre benötigte, sich über einen längeren Zeitraum auf eine Sache festlegte, möchte Alexander Kluge die Möglichkeit haben, Ideen innerhalb eines überschaubaren zeitlichen Rahmens durchzuführen. Dabei spielt auch die Kategorie des Zusammenhangs eine Rolle. Seine Arbeiten für Kino und Fernsehen, seine theoretischen und literarischen Schriften beziehen sich aufeinander. Sein erster Spielfilm „Abschied von gestern“ basiert auf der Erzählung „Anita G.“ aus seinem Buch „Lebensläufe“. Themen von Fernsehgesprächen tauchen mitunter in Geschichten von ihm wieder auf. Auf unterschiedliche Weise vergleichbar sind beide Regisseure bezüglich der Verfilmung von Literatur. Während Fassbinder fremde Stoffe wie „Berlin Alexanderplatz“ oder „Effi Briest“ verfilmte, verwendet Kluge seine eigenen literarischen Arbeiten. „Der starke Ferdinand“ geht zum Beispiel auf den Text „Ein Bolschewist des Kapitals“ zurück.
Zu einer direkten Zusammenarbeit zwischen Rainer Werner Fassbinder und Alexander Kluge kam es bei dem Kollektivfilm „Deutschland im Herbst“. Kluge erinnert sich noch an die Geschwindigkeit, mit der Fassbinder seine Episode drehte, an ein Gespräch an einem Samstag, in dem Fassbinder ihm von seiner Furcht vor der Polizei berichtete und Kluge ihm gegenüber vermutete, dass diese Furcht weniger mit dem Terrorismus, sondern vielmehr mit der Entdeckung seiner Drogen zusammenhinge. Fassbinder bejahte das. Er drehte in der nächsten Woche die Episode, die auch im Film zu sehen ist. „Von den Weißstiftzeichen konnte er nichts wissen“ lautet ein kurzer Text von Alexander Kluge, in dem es um die Fähigkeiten von Alexander Kluges Cutterin Beate Mainka-Jellinghaus geht.3 Fassbinders Beitrag zu „Deutschland im Herbst“ war in der Proposition zu den Sequenzen der anderen Regisseure etwas zu lang und musste gekürzt werden. Mainka-Jellinghaus kennzeichnete mit Weißstift auf der Arbeitskopie die Vorschläge zur Kürzung. Fassbinder, der diese Markierungen nicht sehen konnte, zeriss genau an den Stellen die Kopie, die von Mainka-Jellinghaus vorher beschriftet wurden.
Spricht man Kluge auf sein Verhältnis zu Fassbinder an, so bekommt man einen ambivalenten Eindruck. Einerseits achtet er dessen Produktivität, seine Bedeutung für den Neuen Deutschen Film und die Wirkung auf ein breiteres Publikum. Andererseits fällt es ihm schwer, sich mit Fassbinders Themen anzufreunden. Damit ist dessen Neigung zu zwischenmenschlichen Konflikten gemeint. Für Kluge sind Fassbinders Protagonisten gefangen in ihrem Gefühlsleben. Die Schwierigkeit liegt also nicht in den Konflikten, sondern eher in der Unlösbarkeit von Differenzen, in dem permanenten Umkreisen dieser Probleme, für das Kluge nur wenig Geduld hat. Kluge sieht den Ausweg in der Produktion, im tätigen Leben. Die Kooperation mit Menschen hilft, mit den bestehenden Konflikten zurechtzukommen. Bei Fassbinder hat es eher den Anschein, als müssten die Menschen ihre zwischenmenschlichen Probleme lösen, damit sie arbeitsfähig sind. Würde man es in Richtung von Alexander Kluges Theorie der Arbeit wenden, könnte man sagen, dass die Protagonisten von Fassbinders Filmen permanent Beziehungsarbeit leisten.
Produktivität ist ein Merkmal, das Alexander Kluge und Rainer Werner Fassbinder verbindet. Fassbinder hat in 13 Jahren 39 Filme gedreht. Kluges Werk umfasst 16 Kinofilme und mittlerweile ungefähr 3500 Fernsehsendungen. Außerdem hat er über 10 000 Seiten an literarischen Geschichten, Essays oder theoretischen Überlegungen (mit Oskar Negt) publiziert. Fassbinders Produktivität lässt sich aus seinem sozialen Umfeld erklären. Die Kongruenz von Leben und Arbeit, der Wunsch, dass die Menschen, mit denen er arbeitet, auch in der Freizeit (sofern überhaupt vorhanden) für ihn da sind, brachte es mit sich, dass er permanent Filme drehte. Seine Mitarbeiter wären sonst auf andere Projekte übergegangen.
Von Rainer Werner Fassbinder finden sich nur wenige Äußerungen über Alexander Kluge. Zu Kluges 50. Geburtstag hat Fassbinder 1982 einen kurzen Text geschrieben (Kluge nimmt an, dass der von Florian Hopf stammt). Fassbinders Film „Lola“ ist Kluge gewidmet. Außerdem hat er sich in Interviews gelegentlich über Kluge geäußert. Von Alexander Kluge gibt es mehr Material über seinen Kollegen, was mit Fassbinders kurzem Leben zusammenhängt. Die Wege der beiden kreuzen sich vor allem in Frankfurt und München, wo in Kluges Büro in der Elisabethstraße die Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft Neuer Deutscher Spielfilmproduzenten stattfinden. In der Zeit, in der Fassbinder in Frankfurt am Theater am Turm arbeitet, also 1974/75, kommt es zu Begegnungen (Kluge hat ein Atelier in der Kaiserstraße) und zu dem Plan eines gemeinsamen Films über die Ehen der Eltern. Das Projekt ist nicht realisiert worden. Kluge schreibt in der Geschichte „Die Rolle der Mutter“4 , dass Fassbinder sich nicht entschließen konnte, die Partie der Mutter mit seiner wirklichen Mutter, Lilo Eder, zu besetzen. Michael Töteberg merkt an, dass aus dieser Idee „Die Ehe der Maria Braun“ entstanden ist.5
Die Väter von Fassbinder und Kluge waren Ärzte. Beide Filmemacher haben eine enge Bindung zur Mutter, beide erleben als Kinder die Scheidung ihrer Eltern, in einer Zeit, in der die Trennung von Ehepartnern noch keine gesellschaftliche Konvention war. Bei den biographischen Parallelen darf man den Altersunterschied nicht vergessen. Alexander Kluge wurde 1932 geboren, ist also 13 Jahre älter als Rainer Werner Fassbinder, der das Dritte Reich aus eigener Erfahrung nicht gekannt hat. Kluge sagt, dass er die Zerstörung des Elternhauses am 8. April 1945 durch einen Luftangriff auf Halberstadt innerlich nicht unterscheiden kann von der Scheidung seiner Eltern nur wenige Jahre zuvor, dass also das kaputte Gebäude eine Metapher für den Zustand der Ehe darstellt. Die Beschäftigung mit den Eltern hat bei Kluge eine politische Dimension. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der gescheiterten Ehe von Ernst und Alice Kluge und den gesellschaftlichen Zuständen im Dritten Reich? Handelt es sich um unabhängige Bezirke? Findet sich hier vielleicht der Grund, warum Alexander Kluge sich zeitlebens mit der Verbindung zwischen den Intimbereichen und dem öffentlichen Leben beschäftigt? Hinzufügen ließe sich noch, dass sowohl Fassbinder als auch Kluge mit Mitgliedern ihrer Familien gearbeitet haben. Bei Fassbinder war es seine Mutter, die in seinen Filmen auftaucht (vor allem in der Sequenz in „Deutschland im Herbst“), Kluge hat über seine Eltern und seine Großmutter kurze Filme gedreht. Seine Schwester Alexandra ist vor allem in „Abschied von gestern“ und „Gelegenheitsarbeit einer Sklavin“ präsent.
In der Geschichte „Ein Versprechen“6 von Alexander Kluge geht es um ein Treffen bei den Filmfestspielen in Venedig und um die Verabredung, dass derjenige, welcher den anderen überlebt, das Werk des Gegenübers fortsetzen solle. Kluge erzählt gesprächsweise die Variante, dass die Absprache so lautete, dass der Überlebende die Lizenz hätte, „lauter Lügengeschichten“ über den anderen zu erzählen.
Rainer Werner Fassbinders Tod markiert das Ende des Neuen Deutschen Films. Hinzu kommen andere Gründe. Kluge nennt die Mietpreiserhöhung in den Stadtzentren, die dazu führt, dass die Programmkinos sich nicht mehr dort halten können. (Die großen Kinos wiederum haben kaum Interesse an Autorenfilmen.) Für Kluge hängen Fassbinders Probleme am Ende seines Lebens auch damit zusammen, dass er sich anpassen musste an die kommerziellen Kinostrukturen. Die Spontaneität ging dabei verloren. Er konnte seine filmischen Ideen nur noch schwer unmittelbar umsetzen. Er musste sich nach den Vorgaben des Filmgeschäftes richten. Einen weiteren Grund für das Ende des deutschen Autorenfilms sieht Kluge in dem Skandal um den Film „Das Gespenst“ von Herbert Achternbusch. Die Regisseure mussten sich damals solidarisch zeigen mit Achternbusch, was zu Konflikten in den Reihen der Filmemacher führte.
Ein gemeinsamer Mitarbeiter von Alexander Kluge und Rainer Werner Fassbinder ist Peter Berling, von Fassbinder „Mutti“ genannt. Kluge hat bereits 1963 mit ihm zusammen den Kurzfilm „Protokoll einer Revolution“ gedreht. Deutlich bekannter sind die Auftritte in Kluges Kulturmagazinen ab den 1990er Jahren, in denen Berling, meist verkleidet, eine Rolle spielt. Kluge hat Berling auch interviewt über seine Tätigkeit für Rainer Werner Fassbinder, für den Berling vor und hinter der Kamera arbeitete. Er spielte kleinere Rollen wie in „Die Ehe der Maria Braun“ oder „Die Sehnsucht der Veronika Voss“. Er trat als Produzent von Filmen Fassbinders auf, übernahm Aufgaben wie das Aussuchen der Drehorte. Bekannt ist vor allem seine Biographie über Fassbinder,7 die den Titel „Die 13 Jahre des Rainer Werner Fassbinder“ trägt.
In der Geschichte „Rainer Werner Fassbinder, geboren im Mai 1945“ von Alexander Kluge vertritt Berling die These, „weil ja Fassbinder nur 37 Jahre alt wurde, dass für Genies, die nicht älter als 34 oder 35 Jahre werden (wie Mozart und Bellini), der gravitative Kern ihrer lebenslänglichen Fantasien in den fünf Jahren vor und den fünf Jahren nach ihrer Geburt liegt“8 . In dem Fernsehgespräch mit Berling zitiert Kluge den Satz „Ein Mann, der mit 35 Jahren stirbt, ist zu jedem Zeitpunkt seines Lebens ein Mann, der mit 35 Jahren stirbt“. Zurück geht dieses Zitat auf einen von Hugo von Hofmannsthal kolportierten Satz von Moritz Heimann. Walter Benjamin schreibt in „Der Erzähler“: „‘Ein Mann, der mit fünfunddreißig stirbt, hat Moritz Heimann einmal gesagt, ist auf jedem Punkt seines Lebens ein Mann, der mit fünfunddreißig stirbt.‘ Nichts ist zweifelhafter als dieser Satz. Aber dies einzig und allein, weil er sich im Tempus vergreift. Ein Mann, so heißt die Wahrheit, die hier gemeint war, der mit fünfunddreißig Jahren gestorben ist, wird dem Eingedenken an jedem Punkt seines Lebens als ein Mann erscheinen, der mit fünfunddreißig Jahren stirbt.“9 Es geht um die Frage nach einer Kausalbeziehung, inwiefern sich der frühe Tod als Notwendigkeit eines exzessiven Lebens darstellen lässt. Wieviele Filme hätte Fassbinder noch gedreht, wenn er älter geworden wäre? Kluge schreibt dazu im Vorwort zu seiner Sammlung aus Geschichten und Filmen über Fassbinder (die auf „Spiegel Online“ zu Fassbinders 70. Geburtstag veröffentlicht wurde): „Hätte er sein Krisenjahr 1982 (und die sicherlich noch folgenden) überlebt und würde jetzt mit uns feiern, hätte er, vermute ich, soeben seinen 182. Film fertiggestellt.“10 Scheinbar schwankt Kluge zwischen der Annahme, dass der frühe Tod Fassbinders ein Resultat der hohen Produktivität darstellt und der Hoffnung, dass sein Ableben hätte verhindert werden können, er also weiter hätte Filme drehen können. Berling ist in dem Gespräch der Meinung, dass bei Fassbinder das Leben auf den „Exitus“ hin angelegt gewesen sei.

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  1. „Wenn man sich den Neuen Deutschen Film allegorisch als Mensch imaginierte, so wäre Kluge sein Kopf, Herzog sein Wille, Wenders sein Auge, Schlöndorff seine Hände und Füße et tutti quanti dies und das; aber Fassbinder wäre sein Herz gewesen (nicht politisch oder als Punkt des Ausgleichs, sondern als Gravitationszentrum, in dem die jeweiligen künstlerischen Tendenzen sich schnitten).“ Wolfram Schütte, Frankfurter Rundschau, 19. Juni 1982.
  2. Rainer Werner Fassbinder: „Kino Live – Cannes 1974“, (enthalten in der Dokumentation „Gegenschuss – Aufbruch der Filmemacher“ über den Filmverlag der Autoren).
  3. Alexander Kluge: „Von den Weißstiftzeichen konnte er nichts wissen“, in: Alexander Kluge über Rainer Werner Fassbinder, auf: www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/alexander-kluge-zu-rainer-werner-fassbinder-nicht-ganz-tot-a-1033586.html
  4. Alexander Kluge: „Die Rolle der Mutter“, in: Alexander Kluge über Rainer Werner Fassbinder, auf: www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/alexander-kluge-zu-rainer-werner-fassbinder-nicht-ganz-tot-a-1033586.html
  5. Michael Töteberg: „Rainer Werner Fassbinder“, Reinbek bei Hamburg 2002, S. 116. Alexander Kluge: „Ein Versprechen“, in: Alexander Kluge über Rainer Werner Fassbinder, auf: www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/alexander-kluge-zu-rainer-werner-fassbinder-nicht-ganz-tot-a-1033586.html
  6. „‘Ein Dschingis-Khan des deutschen Films.‘ Die 13 Jahre des Rainer Werner Fassbinder“, News & Stories, 13.7.1992.
  7. Alexander Kluge: „Rainer Werner Fassbinder, geboren im Mai 1945“, in: Alexander Kluge über Rainer Werner Fassbinder, auf: www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/alexander-kluge-zu-rainer-werner-fassbinder-nicht-ganz-tot-a-1033586.html Walter Benjamin: „Der Erzähler“, in: Walter Benjamin: „Illuminationen“, Frankfurt am Main 1977, S. 385-410, hier: S. 402.
  8. Alexander Kluge über Rainer Werner Fassbinder, auf: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/alexander-kluge-zu-rainer-werner-fassbinder-nicht-ganz-tot-a-1033586.html
  9. Walter Benjamin: „Der Erzähler“, in: Walter Benjamin: „Illuminationen“, Frankfurt am Main 1977, S. 385-410, hier: S. 402.
  10. Alexander Kluge über Rainer Werner Fassbinder, auf: www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/alexander-kluge-zu-rainer-werner-fassbinder-nicht-ganz-tot-a-1033586.html